Estland – Eine unvergessliche Reise

Montag viertel vor eins – Es ist soweit!
Wir versammeln uns in unserer Firma Welvaere und machen uns auf den Weg in unser Winterabenteuer. Das erste Ziel ist der Flughafen Weeze. In 3 Stunden sollte das Abenteuer schon beginnen, wenn wir über die schneebedeckte Autobahn Estlands fahren werden.

Das Hotel ist schnell gefunden, die halben Liter Bier stehen noch viel schneller auf dem Tisch und der erste Mord dauert nicht lange. Warten Sie eine Minute. Sie haben richtig gehört, der erste Mord. Denn die Reise haben wir mit einem Spiel begonnen. Diese Woche muss jeder versuchen seine Mitspieler auszuschalten, ohne das er oder sie dabei gesehen werden. Allerdings haben wir die Definition von Mord in „Schlag auf die Stirn“ geändert. Ob die anderen Hotelgäste auch mit dieser ‚allgemeinen Atmosphäre‘ zufrieden sind? Ich traue mich nicht darüber zu sprechen …

Glücklicherweise fahren wir am nächsten Morgen früh los und machen eine zweistündige Fahrt auf die andere Seite des Landes. Wir sind auf dem Weg, den Produktionsprozess eines unserer Lieferanten zu bewundern und setzen den Tag mit einem Mittagessen in der höchsten Kneipe der Welt fort. Unser Lieferant hat seinen persönlichen Bierkrug an der Wand, den man anscheinend als Clubmitglied erhält. Auch hier stehen wieder die halben Liter auf dem Tisch – denn das hiesige Bier muss natürlich probiert werden.

Als wir bei der zweiten Unterkunft ankommen – einem Holzhaus irgendwo zwischen den verschneiten Wiesen – sieht es so aus, als hätte man uns noch nicht erwartet. Nach ein paar Telefonaten, bei denen der einzige englische Ausdruck, den ich höre, die Frage ist, ob ich zufällig Russisch spreche, kommt zum Glück ein Auto an. Nicht viel später führt uns die nicht englischsprachige Besitzerin mit ihrer gut englischsprachigen Tochter herum. Jetzt nur noch das Abendessen vereinbaren.

Wir kennen uns in dieser Umgebung nicht und das nächste Restaurant befindet sich in der Stadt, aus der wir gerade kamen. Dennoch machen wir uns auf den Weg, um eine traditionelle Pasta zu kochen. Die Einkäufe sind schnell erledigt – mit den Kochutensilien dauert das Kochen etwas länger, aber zum Glück werden wir von lauten, kartenspielenden Männern unterhalten! Nach einem Berg voller Essen, 100-Grad-Saunagängen, der Herstellung von Schneeengeln und einem interessanten Fund von Waffen aus dem Zweiten Weltkrieg sind alle endlich im Bett – und dann von zwei Bulldozern, alias zwei anonymen Tischlern, geweckt. Glücklicherweise steht noch ein zusätzlicher Raum zur Verfügung, in den die Opfer fliehen können.

Am Mittwochmorgen werden wir auf traditionelle Weise vom nächsten Lieferanten begrüßt: mit einem Schuss „Mondschein“ oder auch selbst gebrauten Wodka genannt. Nachdem wir uns den Arbeitsplatz angesehen und ein etwas zu entspanntes Mittagessen eingenommen haben, sind wir eingeladen zum gefrorenen See zum Eisfischen zu fahren! Und natürlich wird Wodka auch hier nicht vergessen. Wir fangen keinen Fisch, aber das wird durch leckere Puddingbrötchen und eine russische Suppe – in der Sauna serviert – vollständig kompensiert. Okay und natürlich auch Wodka.

2,5 Stunden, viele schneebedeckte Strassen und eine Begegnung mit einem alten Mann mitten im Nirgendwo (der das Dach allein abrüttelte). Später erreichen wir die dritte Unterkunft. Diese ist etwas primitiver als erwartet – mit Außentoilette und einer Saunadusche – aber hey, wir haben einen Whirlpool und eine Mega-Sauna! Teilweise deshalb schlafen alle in dieser Nacht wie ein Baby und wir sind am nächsten Morgen für Tallinn bereit.

Tallinn … Eine Stadt, wie im Mittelalter. Nicht nur die Häuser, die Stadtmauer und andere historische Gebäude helfen Ihnen dabei, in die Vergangenheit zurückzukehren, selbst die Kellnerinnen und Kellner bemühen sich, in Kostümen, die man vor 600 Jahren getragen hätte, herumzulaufen. Nach dem Mittagessen machen wir uns auf, die Stadt auf unsere eigene Art zu entdecken, denn nicht jeder möchte Geschenke für seine Freundin kaufen oder Eiscreme essen. Die Mauer wird bestiegen, spektakuläre Ausblicke fotografiert, Museen besucht und Souvenirs gekauft.

Beim Abendessen kommt zum letzten Mal die halben Liter Bier auf den Tisch. Die halben Liter wechseln sich mit ganzen Litern ab. Wir hatten eine Menge Spass, wie man sich vorstellen kann. Heute Abend sollte verkündet werden, wer der „Killer“ ist. Das ging jedoch ein bisschen anders als geplant, denn anscheinend hatte unser großer deutscher Freund fast jeden im Supermarkt getötet – am zweiten Tag… Das kann natürlich nicht geheim gehalten werden, so dass nach Dienstag alle in Sicherheit waren oder wieder getötet wurden. Nennen Sie es wie Sie wollen.

Am nächsten Morgen sehen alle überraschend frisch und fit aus. Denn alle freuten sich auch auf das Hilight unserer Reise. Denn wir besuchen 10 Alaskan Malamutes und 30 Huskies im Husky Park.

Nach einem herzlichen Empfang auf dem Hof ​​und dem Aufwärmen im Tipi-Zelt sind wir bereit für die heitere Schlittenfahrt.  Die schnelle Schlittenfahrt ist fantastisch. Nach einer kurzen Schneeballschlacht, vielen Kuscheleinheiten mit den Hunden und mit hausgemachten Keksen, Wurstbrötchen und Kuchen sind wir bereit, den letzten Nachmittag der Reise mit  Billard in Tallinn zu verbringen –  im Creative City Center.

Ein Subway-Sandwich, ein Versuch eines Tischtennisspiels und einem kurzen Flug später, teilen sich 9 „gekillte“ Niederländer und ein stolzer Deutscher wieder auf die 3 Fahrzeuge auf und machen sich auf niederländischem Boden angekommen, auf den Weg zurück zur Firma. Das Winterabenteuer ist damit vorbei, jedoch wartete unerwartet, warmes Wetter auf uns.
Diese Reise wird dennoch so schnell keiner von uns vergessen!

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