Externer Ofen 35 kW mit Edelstahlfront, brennt, Ofen für Hot-Tub von Welvaere

Richtig und sicher heizen

Um sicher sicher und möglichst umweltschonend zu heizen, gibt es einiges zu beachten! Hier folgend ein Überblick:

1) Das richtige Holz
Was genau versteht man unter „falschem Holz“? Wenn Ihnen das Brennholz ausgeht, greifen Sie bitte nicht zu Altholz: Spanplatten, einen alten Nachttisch und einige Äste aus dem Garten. Auch alles aus der Papiertonne ist tabu! Spanplatten und anderes bearbeitetes oder lackiertes Holz führen zu einer schnelleren Verschmutzung des Ofens und des Kamins. Zudem können sie giftige Schwermetalle freisetzen. Die Äste aus dem Garten sind vielleicht feucht und brennen daher nicht gut. Auch eine starke Rauchentwicklung kann entstehen. Diese ist sowohl für die Gesundheit, als auch für das Ansehen bei den Nachbarn, schädlich.

Stellen Sie also immer sicher, dass Sie genug trockenes Brennholz (mit dem FSC oder PEFC-Zeichen) haben. Zu Beginn des Befeuerns eignet sich leichtes Holz wie z.B. Kiefern-, Fichten- oder Buchenholz.Wenn der Hot Tub dann auf Temperatur ist, kannst du auch ohne Bedenken schweres Holz wie z.B. Eiche verwenden. So kann der Hot Tub den ganzen Abend genossen werden, ohne ihn ständig mit neuem Holz zu befüllen.

2) Richtige Vorbereitung
Dieser Punkt ist für Hottub-Öfen sehr wichtig!
Befeuern Sie den Hottub-Ofen niemals bevor genug Wasser in der Wanne ist! Am besten füllen Sie die Hottub-Wanne bis 10 cm unter den Rand mit Wasser. So ist man abgesichert, dass ein interner Ofen im Wasser ist und bei einem externen Ofen sowohl Zu- als auch Abfluss zum Ofen mit Wasser bedeckt ist. Das ist nämlich sehr wichtig, da das Wasser den Ofen kühlt. Heizt man den Ofen ein ohne genügend Wasser, kann der Ofen schmelzen oder sogar explodieren.
An windstillen oder nebeligen Tage sollte nicht geheizt werden, da der Ruh nicht gut aus dem Ofen und Schornstein entweichen kann.

3) Schweizer Art / Rückbrand
Wir empfehlen die Schweizer Methode zum Anfeuern deines Hot Tubs. Die Idee ist, dass du eine Pyramide aus deinem Brennholz baust. Du beginnst unten mit den großen Blöcken, welche nach oben hin mit immer kleiner werdenden Holzblöcken gebaut wird. Die Pyramidenspitze zündest du dann mit einem Feuerzeug o.ä. an. Diese Methode sorgt für weniger Rauch und somit eine umweltfreundlichere Verbrennung.

Bei der Schweizer Art des Brennens, auch „Rückbrand“ genannt, stellen Sie sicher, dass das brennbarste Material oben liegt. Dies hat den Vorteil, dass von Anfang an fast eine vollständige Verbrennung stattfindet. So entsteht schnell ein Feuer, ohne zu viel schädlichen Rauch zu produzieren.

Beginnen Sie am besten beim Anzünden des Ofens mit etwas hellerem Holz. Um eine starke Rauchentwicklung zu vermeiden, empfehlen wir ökologische Feueranzünder und Brennholz zu verwenden. Sie sollten auf Chemikalien, Zeitungen oder Holzabfälle verzichten, da dies zu zusätzlichen Gerüchen und Rauchentwicklung führen kann. Hier könnte es auch Ärger mit den Nachbarn geben.

Vielleicht kommt es Ihnen bekannt vor: Sie haben das Wasser in die Wanne gegeben und heizen langsam Ihren Ofen an. Das Thermometer zeigt an, dass das Wasser die perfekte Temperatur hat. Sie wollen gerade den Bademantel ablegen, als plötzlich einer Ihrer besorgten Mitbenutzer mit einem Stapel Holz angelaufen kommt und in den Ofen wirft. „Jetzt wird das Wasser schön warm bleiben, damit wir nicht gleich wieder raus müssen.“ Wissen Sie wen wir meinen? So funktioniert das Heizen eines Hot Tubs nämlich nicht. Durch das zusätzliche Holz steigt die Temperatur des Wassers auf unangenehme Grade.

Befeuern Sie den Ofen nach der „Schweizer Methode“. Starten Sie zu Beginn mit viel Holz und lassen Sie dann immer mehr nach, sobald der Hot Tub Ihre gewünschte Temperatur erhält. Bedenken Sie, sobald die Temperatur auf über 30ºC steigt, müssen Sie kaum noch Holz nachwerfen, da der Ofen dann besonders stark heizt.

Das Rückwärmen in einzelnen Schritten:

1. Messe den Feuchtigkeitsgehalt des Holzes. Stelle sicher, dass dieser zwischen 15 und 22% liegt.
2.Öffne den Aschekasten.
3. Lege zwei oder drei Holzblöcke flach auf den Boden des Ofens, wobei die abgetrennte Seite nach oben zeigt. Falls erforderlich können natürlich auch mehr Holzblöcke verwendet werden.
4. Lege jetzt ein paar kleine Holzstücke kreuzweise auf die großen Holzblöcke drauf.
5. Lege einen Anzünder oben drauf und zünde diesen an.
6. Lass die Ofentür ein kleines Stück geöffnet. Du kannst sie schließen sobald das Holz Feuer gefangen hat.
7. Lass den Ofen langsam brennen
8. Wenn du neues Holz in den Ofen legen willst, schiebe die Asche und die restlichen brennenden Holzstämme nach hinten. Lege dann den neuen Holzblock, wieder mit der abgetrennten Seite nach oben, vor die Asche und das restliche brennende Holz. So kann das neue Holz einfach Feuer fangen.

Als kleiner Tipp: Spiel etwas mit der Ascheschublade, denn wenn du sie öffnest bekommt das Feuer mehr Sauerstoff und brennt besser. Das ist zu Beginn des Anfeuerns gut. Später kannst du die Schublade dann schließen.

Wenn noch Fragen offen sind, oder Du dir diesen Vorgang einmal persönlich erklären lassen möchtest, wende dich gerne an einen unserer Berater.

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